Hodenverlagerung (Kryptorchismus)

Hodenverlagerung in den Hodensack (Orchidopexie) bei kryptorchiden Hoden – eine Spezialisierung unserer Praxis

Der unvollständige Hodenabstieg (Kryptochismus) kommt als Folge eines rezessiven Erbganges bei Rüdenwelpen immer wieder vor. Beim gesunden Rüden steigt der Hoden in der Embryonalentwicklung beidseitig von seiner Ausgangslage, hinter der jeweiligen Niere, über den Leistenkanal und Leistenspalt bis in den Hodensack, den er rassespezifisch zwischen der sechsten und achten Lebenswoche erreicht haben wird. Dieser Vorgang ist abhängig von der Ernährung und steht unter hormonellen und genetischen Einflüssen. Mehr lesen »

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Denervierung des Hüftgelenkes

Die Denervierung des Hüftgelenkes beim Hund – seit 10 Jahren eine erfolgreiche Behandlung der kaninen Hüftgelenksdysplasie und -arthrose in unserer Praxis

Hunde jeden Alters, aber insbesondere sehr junge und ältere Hunde leiden unter sich verstärkenden Lahmheiten mit erheblichen Schmerzen durch Arthrosen und Dysplasien (HD) am Hüftgelenk. Leichtere schmerzhafte Veränderungen können durch moderne Schmerz- und Entzündungshemmer (sog. nichtsteriodale Antiphlogistika, COX2-Hemmer) befriedigend behandelt werden. Chronische Schmerzen sind damit aber nicht sicher zu verhindern. Es kommt zur Bewegungs- und Spielunlust des Tieres, Schwierigkeiten beim Aufstehen, zum Muskelabbau und damit zu einer deutlichen Einschränkung des Hundelebens. Mehr lesen »

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Impfdurchbrüche – Ursachen und Wirkungen

  • 4 bis 5 % aller Tiere reagieren auf Impfungen nicht mit Antikörper-Bildung.
  • Impfstatus von 2/3 aller Tiere ist ausreichend, epidemiologische Ausbreitung von Tierseuchen zu verhindern, da Infektion immer wieder auf geimpftes und damit abwehrbereites Tier trifft.
  • zu zeitiges Impfen: bei Jungtieren kein erfolgreicher Impfschutz durch vorhandene maternale Antikörper (AK) und die individuelle Unfähigkeit junger Tiere unter 7 – 10 Wochen, auf Impfungen mit AK-Bildung zu reagieren
  • geschwächte, nicht oder unvollständig entwurmte Tiere bilden keine Immunität aus
  • kranke oder rekonvaleszente Tiere: Immunsystem überlastet
  • stark gestresste Tiere (Besitzerwechsel, Futterwechsel, Umgebungswechsel, Klimawechsel (Wohnung -> Tierheim!), Spielkameradenwechsel etc.) reagieren nicht oder nur unvollständig auf Impfung
  • schon mit dem zu impfenden Virus infizierte Tiere (in Inkubationszeit) bilden vor Krankheitsausbruch keine genügende Immunität aus
  • gleichzeitige Infektion von Tieren mit verschiedenen Erregern (verschiedenen Bakterien, Viren und Pilzen) bei Neueinstellung in Tierheim überlasten Abwehrsystem
  • 

Folge: Trotz Impfung erkranken und sterben Tiere!

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Faktoren, die den Impferfolg verhindern und Impfdurchbrüche induzieren

- Impfung unter 8 Wochen ohne Effekt:

  • 1. Mütterliche Antikörper puffern Impfantigene ab!
  • 2. Individuelle Unfähigkeit junger Tiere, auf Impfungen mit Antikörperbildung zu reagieren – diese bildet sich zwischen 6. und 9. Lebenswoche aus, d.h.:

Je später geimpft wird, desto sicherer der Impferfolg!

- geschwächte, nicht oder unvollständig entwurmte Tiere bilden keine Immunität aus

- bei kranken oder rekonvaleszenten Katzen ist das Immunsystem sowieso überlastet, daher nur schwache Antikörperbildung

- stark gestresste Tiere reagieren nicht oder nur unvollständig auf Impfung (Besitzerwechsel, Futterwechsel, Umgebungswechsel, Klimawechsel, Spielkameradenwechsel)

- schon infizierte, aber noch klinisch gesunde Katzen (in Inkubationszeit) bilden vor Ausbruch der Krankheit keine ausreichende Immunität!

- infizierte, aber nicht erkrankte Tiere können sog. „Dauerausscheiderwerden – diese Katzen bilden trotz Impfung keine Immunität, stecken aber andere Katzen an

- gleichzeitige Infektion der Katzen mit verschiedenen Erregern ( Bakterien, Viren, Pilzen) bei Aufnahme im Tierheim überlasten Abwehrsystem

Folge: Auftreten der Katzenseuche und/oder des Infektiösen Katzenschnupfens trotz erfolgter Impfung!

Schlussfolgerung:

Alle oben genannten Faktoren gefährden insbesondere die Gesundheit junger ungeimpfter Katzen unter 10 Wochen!

Jungkatzen unter 10 Wochen gehören nicht in ein Tierheim!

Dr. Volker Jähnig

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Seit 1991 werden in unserer Kleintierpraxis mit chirurgischer Spezialisierung Hunde, Katzen und viele andere Haus-, aber auch Wild- und Zootiere untersucht, behandelt und chirurgisch versorgt.

Wir möchten uns auf den nächsten Seiten gern vorstellen und erste Fragen beantworten – aber am wichtigsten ist der persönliche Kontakt in und mit unserer Praxis: Wir freuen uns auf Ihre Mail, Ihren Anruf und Ihren Besuch bei uns!

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